Visualisierung ist manchmal soo hilfreich:

Was ist Wissenschaft?

ein Wort, auf dessen Bedeutung es in diesen Zeit besonders ankommt, und das leider Gottes millionenfach völlig falsch verwendet wird: Wissenschaft.

Da sind Wissenschaftler, die zitiert werden. Da sind wissenschaftliche Untersuchungen, aus denen Entscheidungen abgeleitet werden. Da wird plötzlich alles mögliche zur Wissenschaft erhoben, was früher einfach nur Meinung am Stammtisch war.

Was also ist Wissenschaft?

Es ist ein eindeutiger, im Wesentlichen immer gleicher Prozess aus der Erkenntnistheorie:

  1. Ausgangspunkt: Es gibt ein Phänomen, das man sich nicht erklären kann.
  2. Wahrnehmung: Exakte Beobachtung. Daten müssen eindeutig erfasst werden und vor allem stimmen. Wenn die Daten schon falsch sind, verlässt man den Pfad der Wissenschaft.
  3. These: Was ist das Gesetz dahinter? Es wird eine These gebildet, die das Phänomen erklären könnte.
  4. Überprüfung: Die These muss anhand eines Experimentes bewiesen oder widerlegt werden. Das Experiment muss jederzeit von jedem wiederholt werden können und zu gleichen Ergebnissen führen. Ist das nicht so, betreibt man ebenfalls keine Wissenschaft.

Nahezu alles, was rund um Corona durch Politik, Medien und Gesellschaft diskutiert wird, erfüllt diese Kriterien nicht; in keinster Weise. Gleichzeitig wird aber (auf allen Seiten) so getan, als wäre das so.

Das Bild oben verdeutlicht das. Die Bedeutung einer Inzidenz von 100 heißt: in einem Ort mit 1000 Einwohnern hat einer einen positiven Test gemacht (was ja bekanntermaßen noch nicht heißt, dass er infektiös ist). Dafür müssen 999 Menschen in den Lockdown und einer in Quarantäne. Verrückterweise finden 998 Menschen das auch noch richtig.

Wenn es um Themen geht, die auf uns Menschen keinen signifikanten Einfluss haben, ist das für mich akzeptierbar. Die Schlussfolgerungen und Maßnahmen, die wir aber erdulden haben einen unfassbaren Einfluss auf nahezu alles.

Was wir also brauchen ist wahre Wissenschaft.

Und wir brauchen mehr Menschen, die an Wahrheits-Denken interessiert sind. Die überhaupt in der Lage sind, ihr Denken auf Wahrheit und Wahrhaftigkeit zu überprüfen.

Ich bezweifele allerdings, dass der eingeschlagene Weg das noch zulässt. Wer die Stimme in dieser Richtung erhebt läuft Gefahr, an den medialen Pranger gestellt zu werden. Im günstigsten Fall wird man einfach ignoriert.

Hier aufschlussreiches Interview dazu mit Axel Burkhart.