Zeit für Hamster-Strategien?

Ich habe grundsätzlich eine entspannte Haltung mit Gedanken wie „das wird schon gut gehen“. Mich kann man nicht so schnell nervös machen. Das hat sich 2020 allerdings schrittweise verändert. Meine Wirklichkeits-Konstruktion, die in den letzten Jahrzehnten weitestgehend stabil war, hat angefangen zu bröckeln und ich halte mittlerweile in den kommenden 1-3 Jahren einen Zusammenbruch der westlichen Wirtschaftswelt für mehr als denkbar, wenn nicht sogar unvermeidlich.

Wir werden sicher in 2021 die aus 2020 verschleppten und dann noch hinzukommenden massenhaften Insolvenzen deutlich zu spüren bekommen. Die Panik vor Ansteckungen wird weiter grassieren, auch und gerade mit Impfstoffen, weil sie nicht das erreichen werden, was sich alle erhoffen, eher im Gegenteil. Ängste, Unruhen und Widerstand in der Bevölkerung werden womöglich massiv zunehmen, was im Gegenzug immer härtere Eingriffe des Staates in die Grundrechte zur Folge haben wird. In dem hoffnungslosen Unterfangen, das Geldsystem zu retten, drucken die Zentralbanken seit Jahren und seit 2020 besonders ungedecktes Geld in einem wahnwitzigen Ausmaß. Die langangelegte Agenda des WEF (The Great Reset) tut ihr Übriges dazu. Das alles wird viele wichtige Prozesse zur Versorgung der Menschen gefährden, wenn nicht sogar zerstören. Soweit aus meinem aktuellen Dystopien-Studio.

Das kann nach meiner aktuellen Einschätzung bedeuten

  • (Teilweiser) Zusammenbruch der Lieferketten für Nahrungsmittel
  • Unterbrechung der Energieversorgung
  • Unterbrechung der Trinkwasser-Versorgung
  • Hyper-Inflation und Zusammenbruch des Euro. Einführung einer digitalen Währung und Verbot von Bargeld
  • Deutliche Einschränkung der Bewegungsfreiheit und Ausgangsverbote
  • Totale Manipulation und Zensur von Informationen

Wie gesagt, ich bin eigentlich nicht leicht aus der Reserve zu locken und warte mit Vielem, bis es nicht mehr anders geht. Hier aber hat es mich erwischt. Mein kritischer Verstand identifiziert größer werdende Brüche im Welt-Gefüge und so steigt meine Motivation, mich und meine Familie für einen möglichen Zusammenbruch zu wappnen.

Bei all dem hoffe ich zutiefst, dass ich mich irre und das Folgende am Ende nicht nötig gewesen sein wird:

(die Ausarbeitung ist noch im Entstehen. Das ist erstmal das Grundgerüst. Ich werde nach und nach auch ganz konkrete Details posten)

1. Finanzen

Wir müssen einerseits jederzeit zahlungsfähig sein und andererseits unser Vermögen vor einer Entwertung oder Enteignung sichern.

Zahlungsfähigkeit

Um zahlungsfähig zu bleiben braucht es Dinge, die ihren Wert behalten. Dazu zählen z.B. Edelmetalle (z.B. Silber- und Gold-Münzen) sowie bestimmte Verbrauchsgüter als Tauschmittel (im letzten Krieg waren das z.B. Zigaretten, Alkohol, Kaffee, Medikamente, Lebensmittel).

Euro nur so viel, wie ich jeweils aktuell zahlungsfähig bleiben muss.

Vermögensabsicherung

Strategischer Umbau des Vermögens-Portfolios in Sachwerte

  • Edelmetalle (10-20%): Im Wesentlichen Gold und Silber. Z.B. in Münzform á 1 Unze (aktueller Wert Silber: 20-30€, Gold: 1/10 Unze: 200€, 1 Unze: 1700€)
  • Bargeld: Cash auf 4-5 Währungen verteilt (Brit.Pfund, USD, CanadaDollar, Australischer Dollar, Neuseel. Dollar, Rubel)
  • Immobilien: Schuldenfrei und damit schwerer zu enteignen
  • Aktien (20-40%): Antizyklische Branchen (international): Lebensmittel, Pharmazeutika, Verteidigung, Entertainment, Goldminen, BigTec(MS, Apple, Google, …). Ich suche noch nach einem oder mehrere Fonds, die das gut abbilden.
  • Sachwerte:
  • Lebensversicherungen: keine! Zeitnah auszahlen lassen, wenn der Rückkaufwert akzeptabel ist bzw. beitragsfrei setzen und das Geld stattdessen in Sachwerte investieren.

2. Lebensmittel-Versorgung

Wir brauchen natürlich gesundes Trinkwasser und eine gute Ernährung.

Trinkwasser

Die Versorgung kann für kurze oder auch längere Zeit ausfallen, warum auch immer. In Krisenzeiten war das immer so. Gewollte oder ungewollte Systemausfälle, die in einer fragilen Infrastruktur wahrscheinlicher werden.

Also geht es darum, das eine gewissen Zeit überbrücken zu können: Anschaffung von Wasserbehältern. Ich denke da gerade an z.B. 3-5 30L-Kanister. Auch braucht es etwas, um Wasser haltbar zu machen bzw. zu filtern.

Wasser für die Hygiene etc. hab ich dabei noch nicht bedacht. Vielleicht suche ich nach einer Lösung, Regenwasser zu sammeln.

Lebensmittel

Lieferketten und Netzwerke sind sher viel anfälliger, als wir immer gedacht haben. Man denke nur an die wochenlange Knappheit von Toilettenpapier, Nudeln, Mehl und Hefe im Frühjahr 2020. Und das war noch in einem weitestgehend funktionierenden System.

Ich werde also eine Liste mit Lebens- und Haushaltsmitteln erstellen und diese dann beschaffen, um uns vielleicht 3 Monate unabhängig zu machen.

Es gibt erstaunlicherweise auch schon viel dazu im Internet, teilweise sogar von offiziellen Stellen. Es gibt Anbieter für haltbare Nahrung. Da kann man gleich ganze Paletten bestellen …

3. Energie-Versorgung

Wir müssen im Wesentlichen heizen in den kalten Monaten und ganzjährig kochen (Gas, Strom, Holz). Sicher wollen wir auch Lebensmittel kühlen. Nachts Licht zu haben ist auch nicht zu verachten. Schließlich, soweit noch möglich, ist eine Verbindung zur Außenwelt mittels Internet und Telefon toll (z.B. um Informationen von den paar wenigen verbliebenen unabhängigen Journalisten zu bekommen).

Strom

Das schein mir grad das größte Problem.

Ein Notstrom-Aggregat ist sicher die schnellste und einfachste Lösung, bedarf aber eines Treibstofflagers.

Eine PhotoVoltaik-Anlage auf dem Dach inkl. Speicher ist eine aufwändige und teure Lösung. Was das bedeutet und wie viel man damit erreichen kann muss ich noch recherchieren.

Gas

Zum Heizen und Kochen lassen sich ein paar Gasflaschen bereitstellen und natürlich ein Gaskocher und ggf. eine entsprechende Gasheizung.

Treibstoff

Fortbewegen und transportieren ist ja manchmal auch hilfreich. Dafür braucht es Kraftstoff, der u.U. rationiert sein wird. Oder aber eine E-Fahrzeug. Dann sind wir wieder beim Kapitel Strom.


So, Ende meiner Dystopien. Wie gesagt, ich hoffe, dass es Albträume bleiben und ich am Ende herzhaft lachen werde über meine Panik-Aktionen; zusammen mit denen, die grad den Kopf schütteln und sich fragen, was in mich gefahren ist 🙂