Ich werde politisch … aus Notwehr

Nicht nur ich spüre diesen bisher unbekannten inneren Move: Ich muss mich in die Politik einmischen! Wir können diese Angelegenheiten nicht länger den Repräsentanten eines Systems mit multiplem Organversagen überlassen. Menschen, die eine Position und Rolle in einem System ausüben, müssen dieses bedienen oder sie werden ausgeschieden. Deswegen sind die Verbliebenen in der Regel nicht die, die ein marodes System heilen können. Das müssen Menschen tun, die noch nicht korumpiert wurden.

Politik hat mich immer schon weitestgehend kalt gelassen. Warum? Weil sie mich in Ruhe gelassen haben. Weil sie mir nicht in mein Leben reingequatscht haben und mich nicht wie einen kleinen unmündigen Jungen behandelt haben. Weil sie weitestgehend fundierte Entscheidungen getroffen haben. Weil sie sich für die Menschen, für Frieden und Freiheit eingesetzt haben. So dachte ich zumindest immer.

Manchmal, in einem Anfall völliger Fehleinschätzung der Bedeutung von Wahlen, bin ich sogar wählen gegangen. Was für eine Zeitverschwendung, denke ich heute. Schon meine Eltern, die ein kristallklares SPD-Herz in sich trugen (wie auch ich lange Zeit) sagten sinngemäß: Am wichtigsten ist, dass die Partei an der Regierung regelmäßig wechselt. Das hat mir total eingeleuchtet. Das SPD-Herz habe ich mittlerweile vollständig verloren. Was für eine desströs schlechte Partei ist das geworden.

Dass wir es also nicht mit einer lupenreinen Demokratie zu tun haben, war für mich schon immer klar. Auch habe ich mich schon vor langem Schritt für Schritt von den (Leit-) Medien abgewendet. Das fing in den 70ern an; bekräftigt von der Arbeit von Günter Wallraff. Ich konnte nie verstehen, warum Menschen täglich die Bild lesen und ihr Welt-Bild daraus ableiten. Auch die privaten Sender waren mir immer schon suspekt. Dass ich aber eines Tages alle Medienhäuser für komplett korrumpiert halten würde, also auch z.B. die ZEIT, das hingegen hätte ich mir nicht träumen lassen.

Dass damit auch mein komplettes, von den Medien erzeugte Weltbild wie ein Kartenhaus zusammenfällt, noch viel weniger. Aber so ist es gerade.

Ich muss leider sagen: ich weiß nicht mehr, wer die Guten sind und wer die Bösen.

Ob diese Unterscheidung überhaupt Sinn macht. Welche politischen Entscheidungen richtig und gut sind und welche nicht. Welche gesellschaftliche Strömung demokratischen Werten dient und welche nicht. Es ist alles weg. Ich muss mir meine Wirklichkeit von Grund auf neu konstruieren (Beispiel: Wenn man anfängt tief zu recherchieren, stößt man darauf, das Ghandi wohl ein Rassist war. Krass. Und so ist es mit fast allem).

Ich liebe meine Freiheit (die ich mir noch immer viel zu oft beschneiden lasse). Ich liebe meine Selbstbestimmtheit (die ich noch viel zu oft aufgebe). Ich liebe es, mir meine eigene Meinung zu bilden (die nicht selten der herrschenden Meinung konträr ist). Ich liebe es, diese zu vertreten (wozu mir noch viel zu oft der Mut fehlt). Fraktionszwänge, moralische Solidaritätszwänge, Absolutheitsansprüche, Meinungsmanipulationen und Eingriffsversuche in mein Leben hingegen sind mir zuwider. Und das sind die Gründe, warum ich nicht mal ansatzweise auf die Idee gekommen bin, in die Politik zu gehen: weil genau das dort stattfindet, und zwar in für mich ekelerregender Weise.

Alle, die sich gegen das System gestellt und die herrschende Meinung in Frage gestellt haben, fand ich immer schon attraktiv. Die Studenten in den 60ern, die Friedensbewegung in den 70ern, die Grünen in den 80ern (heute m.E. systemtreue Vasalen). Aber ich war nie aktiv, immer nur Zuschauer.

Das ändert sich gerade. Ich spüre, dass das, was mir wichtig ist in meinem Leben, auf existenzielle Art bedroht wird. Ich spüre mittlerweilse, wie sehr das System von destruktiven, oligarchischen, macht- und profithungrigen, unmenschlichen Kräften vereinnahmt ist. Das wird jetz sichtbar. Wie eine Krankheit, die schon lange im Körper schwelt und nun ausbricht.

Wenn ich sehe, dass mit der Begründung des Schutzes von Menschenleben auf andere Menschenleben geradezu kollektiv „geschissen“ wird, dann weiß ich, dass etwas gehörig faul ist in dr Welt. Wenn ich sehe, mit welchen perfiden und geradezu grotesk durchschaubaren Manipulationsmethoden die Menschen dazu gebracht werden, all das zu glauben und zu unterstützen. Wenn ich sehe, das auf das Kindeswohl „geschissen“ wird, di kleinsten und schwächsten in der Gesellschaft. Wenn ich sehe, dass den Alten und Kranken, für die wir den Zirkus angeblich betreiben, als erstes eine experiemtelle Chemie verabreicht wird. Wenn ich sehe, dass die Toten nach Impfung an ihren Vorerkrankungen gestorben sein sollen und nicht wie zuvor immer an Corona. Wenn ich zudem sehe, dass die verheerenden Kollateralschäden überhaupt nicht öffentlich zur Kenntnis genommen, geschweige denn sorgsam abgewogen werden, weder von der Politik, noch von den Medien, noch von den Mitmenschen, dann haben wir es mit einer kolossalen und folgenschweren Wirklichkeitsverzerrung zu tun.

Wenn ich mich von den Medien und infolgedessen von bestimmten Mitmenschen mit meiner Sicht auf die Dinge eiskalt und ohne jeglichen Zusammenhang in die Ecke von Rechten, Nazis, Reichsbürgern, Verschwörungstheoretikern und neuerdings auch noch Antisemiten gestellt sehe, weil ich Fragen habe, keine sinnstiftenden Antworten bekomme und deswegen Zweifel anmelde.

Und wenn schließlich meine Freiheit und Selbstbestimmtheit auf empfindliche Weise verletzt und untergraben werden, weil ich krankmachende Regeln einhalten muss (wir sind Menschen und brauchen die Gemeinschaft wie die Luft zum Atmen), weil ich eine wirkungslose und zudem schädigende Maske tragen soll (als Symbol meiner Unterwerfung) und weil man mir droht, mich aus Teilen der Gesellschaft auszuschließen, falls ich mir nicht ein völlig neuartiges, weitestgehend unerprobtes und womöglich noch wirkungsloses Zeug in meinen Körper spritzen lasse, dann hört für mich „der Spaß“ endgültig auf.

Wenn lese, dass das alles bereits im Planspiel Event201 im Oktober 2019 quasi exakt durchgespielt wurde, dass weltweit die Coronapresse am 20./21.2020, mit dem Start des WEF in Davos einsetzt, zufällig. Wenn ich das Papier der Rockefeller-Stiftung von 2010 studiere, in dem die ganze Szenerie auf gespenschtische Art schon beschrieben wurde. Wenn ich die Reichen und Mächtigen dieser Welt, die sich selbst gerne als Philantropen sehen möchten (aber wer kommt schon in eine so machtvolle Position, wenn er genau diesen Anteil nicht eigentlich vollständig von sich abgespalten hat), unisono vom Great Reset, von Bevölkerungsreduzierung, von Gleichschaltung und Totalüberwachung, von einer neuen Weltordnung am liebsten mit einer (nicht demokratischen sondern in ihren Grundzügen eher sozialistischen) Weltregierung öffentlich sprechen sehe.

Wenn ich außerdem sehe, was in diesem Sinne so alles mit dem Corona-Schwung durch die Drehtür im Hinterhaus mit reingeschoben wird (totale Überwachung, Zensur in den Social Media, Ersetzen des Geldes, wie wir es kennen durch eine kontrollierte digitale Währung, Zerstörung des Mittelstandes zugunsten großer Konzerne um nur ein paar zu nennen), dann merke ich, dass es an der Zeit ist aufzustehen, mich mit anderen selbstdenkwiligen freiheitsliebenden wirklich mitfühlenden Menschen zu organisieren und dem verseuchten System etwas gesundes an die Seite zu stellen, das Kraft entfaltet und eine wahrhaft demokratische, freiheitliche, menschenfreundliche Gesellschaft hervorbringen kann.

Eine Utopie? Vielleicht. Es deswegen nicht tun? keine Option.

Ich werde also das für mich bisher undenkbare tun: in eine Partei eintreten. Es muss eine frische, unbefleckte Partei sein und es muss eine Partei sein, die meine wichtigsten Werte ganz oben in den Statuten hat. Davon bilden sich mittlerweile eine Reihe neuer Strömungen, Vereinigungen und Parteien. Die, die mir aus jetziger Sicht das meiste Potenzial hat, ist vielleicht Die Basis.

Heute habe ich den Antrag abgeschickt und nun werde ich zum einem Teil des kollektiven David, der diesen Goliath so nicht mehr akzeptieren kann und wird. Und ich nehme eine wachsende Zahl von Menschen wahr, denen es ähnlich geht und die auch aufstehen und anfangen, nein zu sagen. Es ist Zeit für eine neue Zeit und wir werden sie herbeiführen. Das alte System reitet ungebremst auf den Abgrund zu und spürt das auch. Das kann man in ihren Gesichtern, in ihrem Denken, Sprechen und Handeln sehen. Ich hoffe nur, dass sich die friedlichen Kräfte durchsetzen werden und ohne Gewalt die längst überfällige Erneuerung herbeiführen. Auf den von den Leitmedien geleugneten Millionen-Demos in Berlin im August 2020 konnte man davon sehr viel sehen.

Ich habe Hoffnung!