Wie weit werden sie gehen? Das Corona-Experiment.

Wie konnte es kommen, dass im 3. Reich so viele aktiv mitgemacht oder mindestens weggeschaut haben? Diese Frage hat sich unter anderem Stanley Milgrim 1961 gestellt und ist ihr in dem berümten Milgrim-Experiment mit erschreckenden und ernüchternden Ergebnissen nachgegangen. Jetzt stellen sich viele wieder die Frage: Wie weit werden sie heute gehen?

Wenn man sich in alternativen Medien bewegt, stößt man auf verstörende Bilder. Menschen in einer staatlichen oder gesellschaftlichen, legitimierten Rolle fallen regelrecht über andere Menschen her, um sie im Namen des Glaubens an die besondere Gefährlichkeit von Corona zu irgendetwas zu zwingen. Z.B. mit dem Demonstrieren aufzuhören, sich Testen zu lassen, einen Stofffetzen vor das Gesicht zu halten, Abstand zu halten.

Menschen schwingen sich zu Missionaren auf und überschreiten eine Grenze nach der Anderen. Grenzen, die bis 2019 noch als selbstverständlich galten und nur bei echter Gefahr im Verzug überschritten wurden. Eine ganze Nation, ja, die ganze Welt ist paralysiert und gehorcht brav einer kleinen Kaste von Politikern, Wissenschaftlern und anderen Vorteilsnehmern dieser Entwicklung. Dass jene, die Vorteile daraus ziehen, da mitmachen ist zwar schäbig und verwerflich, aber immerhin noch gut verstehbar. So sind viele halt, die sich im System an due Spitze gearbeitet haben. Sie haben das sicher nicht mit Mutter-Therasa-Motiven getan.

Aber was ist mit all denen, die keinen offensichtlichen Vorteil davon haben, die gehorchen und sich gegenseitig darin übertrumpfen, wer die ausgefeiltere Corona-Regelung ausruft und durchsetzt. Welchen Vorteil haben sie? Das Milgrim-Experiment lässt erahnen, was dahinter steckt. Meine Antwort: Der Vorteil ist, keinen Nachteil zu haben. So einfach ist das. Wir haben alle Angst, in dieser mittlerweile hoch dogmatischen Zeit aufzufallen und wirtschaftliche, soziale oder gesellschaftliche Nachteile zu erfahren. Auch bei mir beobachte ich diese Angst und ich kontrolliere aus dieser Angst heraus mein Verhalten auf eine Art, die mich selber anekelt und verzweifeln lässt. Wie weit werde ich gehen? Wann werde ich die Reißleine ziehen?

Hier ein Bericht über das Experiment:

Ergebnis de Experiments

Das waren die glaubwürdig gespielten Reaktionen der „Schüler“ bei Bestrafung:

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Milgram-Experiment

Dieses Ergebnis lässt einen vollkommen sprachlos zurück. Fragen steigen auf: Wie weit wäre ich gegangen? Wie weit wären die Menschen um mich herum gegangen, Menschen die ich glaube zu kennen? Wie weit wären die Menschen gegangen, die heute in legislativen, judikativen und exekutiven Rollen unterwegs sind und Corona-Maßnahmen erfinden und durchdrücken? Wie weit wären sie gegangen?

Ich beobachte die Entwicklungen in Deutschland und weltweit von Anfang an unter diesem Blickwinkel: Wie weit gehen sie? Wie weit werden sie gehen? Was sollte sie aufhalten bis 450 V zu gehen? Das System, in dem wir uns bewegen, in dessen „Gefangenschaft“ wir uns begeben, dieses System ist nach wie vor äußerst stabil. Genau genommen stabilisiert es sich in diesen Zeiten besonders stark, weil es spürt, dass es im Unrecht ist und weil es deswegen auch angegriffen wird. Angst und Schuld sind die zentralen Instrumente für Gehorsam, und damit wird verstärkt gearbeitet.

Und es kommt auf leisen Sohlen, ganz schleichend, Schritt für Schritt. Hier ein vermeintlich harmloses Beispiel aus der Schule, in der meine Tochter ist. Eine Mitarbeiterin schreibt an den großen Verteiler:

„… Solltet Ihr nicht in der Lage sein, die Hygiene-Regeln positiv umzusetzen, dann werden die Jahrgänge Ihre Pausen sitzend im Klassenraum verbringen und dass will glaub ich keiner von Euch.“

VG i.A xxx xxx

Im Namen eines Dogamtismus werden Kinder eingeschüchtert. Ein altes, selbst mehrfach erlebtes Droh-Mittel: Wenn einer oder wenige sich nicht an die Vorgaben halten werden alle schmerzhaft bestraft. Man setzt auf auf den sozialen Druck aus der Gemeinschaft. Ein perfides Mittel der Hilflosigkeit von Menschen, die in der Gehorsamkeitskette festhängen oder sogar selber Teil der aktiven Manschinerie sind.

Ich stehe ratlos vor den Fragen:

Wie weit werden sie gehen?

Wie weit werde ich gehen?

Wie weit wirst Du gehen?

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