Hirnforscher jetzt auch Corona-Experte

In der Nordwest-Zeitung Oldenburg äußert sich der renomierte Hirnforscher Gerhard Roth zu „Masken-Verweigerern“.

„Da geht es nur mit Drohungen, Angst und Schrecken.“

Ich war mal ein Fan von Gerhard Roth; in seiner fachlichen Kompetenz. Die mag weiter bestehen. Eine gesellschaftspolitische und soziale Kompetenz sehe ich hier nicht. Und wann hat er als Virologe oder Epidemiologe promoviert? Hab ich verpasst.

Mit derartigen Statements vertritt er einen Absolutheitsanspruch und eine fachliche Position zu der er nicht die nötige Kompetenz hat. Er nutzt aber sein Renomeé als Hirnforscher, um ein politisch motiviertes Statement zu kräftigen und Teile der Bevölkerung zu denunzieren. Bei genauerem Hinsehen kann man m.E. auch faschistische, mindestens aber autokratische Tendenzen entdecken.

Ich vermute, dass er ausreichend Kompetenzen haben sollte, um sich mit seinen übersteigerten, irrationalen Ängsten bzgl. Corona auseinandersetzen.

Hier ein paar weitere markige Sprüche aus seinem Interview:

„Aber das sind zum Glück nur wenige und der Staat muss lernen, mit ihnen umzugehen.“
„Die muss man eventuell einsperren, bei aller humanistischen Gesinnung. Da ist nur Staatsmacht und Polizeiauftritt wirksam, wenn überhaupt.“
„Man muss ganz klar kommunizieren, eher in einem warnenden Ton: Leute, einen zweiten Lockdown können wir uns nicht leisten.“
„Wenn Menschen sagen, so ein Verhalten ist unerwünscht, und wenn ihr das tut, gehört ihr nicht mehr dazu – das fürchten die allermeisten Leute.“ Das wirke, „jedenfalls mehr als die Erklärung, aus medizinischen Gründen müsst ihr Abstand halten“

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