Demokratie-Pass für Politiker

Die Idee von Herrn Spahn für einen Pass, mit dem man nachweisen muss, ob man gegen etwas immun ist hat mich sehr inspiriert.

Das erste, was ich einführen würde ist, dass Politiker nachweisen müssen, dass sie wissen,

  • dass es ein Grundgesetz für Deutschland gibt,
  • dass es unmissverständlich bindend ist für alles politische Handeln,
  • Dass sie es gelesen und und die Bedeutung verstanden haben,
  • dass sie nachgewiesen haben, unterscheiden zu können, welche Gesetze dem Grundgesetz entsprechen und welche ihm widersprechen.

Mit der Corona-Affaire ist mir klar geworden, wie wichtig das zum Schutze des deutschen Volkes ist.

Und natürlich ist es vorteilhaft, damit auch Anreize zu schaffen. Politiker bspw., die nachgewiesen haben, dass sie immun gegen Korruption, Rechtsbeugungsversuche, unlauteren Lobbyismus, medial Manipulation und Pseudo-Wissenschaftlichkeit sind, dürfen wieder am politischen Geschehen mitwirken.

Wahrheitsstreben-Pass für Wissenschaftler

Und dann würde ich auch gleich einen Nachweis einfordern, dass jeder, der seine Expertise und die Ergebnisse seiner Arbeit zur Verfügung stellt, einen Nachweis darüber erbringt, dass er verstanden hat, was wissenschaftliches Arbeiten bedeutet, wie man das macht und dass man das auch kann und tut. Dafür ein kleiner Auszug von Wikipedia:

Wissenschaftliches Arbeiten beschreibt ein methodisch-systematisches Vorgehen, bei dem die Ergebnisse der Arbeit für jeden objektiv nachvollziehbar oder wiederholbar sind. Das bedeutet, Quellen werden offengelegt (zitiert) und Experimente so beschrieben, dass sie reproduziert werden können. Wer eine wissenschaftliche Arbeit liest, kann stets erkennen, auf Grundlage welcher Fakten und Beweise der Autor zu seinen Schlussfolgerungen gelangt ist, auf welche Forschungs­ergebnisse anderer Wissenschaftler er sich beruft (Zitation) und welche (neuen) Aspekte von ihm sind.

Das scheint einigen regierungsflüsternden Menschen nicht ganz klar zu sein. Da bedarf es dringend einer Auffrischungs-Impfung.

Investigativ-Pass für Journalisten

Wo ich gerade so schön dabei bin:

Jedem, der als Journalist zur Aufklärung und Meinungsbildung der Menschen beitragen möchte, ist dringend abzuringen, dass er verstanden hat,

  • wie man sauber recherchiert,
  • wie man Dinge von verschiedenen Seiten beleuchtet,
  • wie man verschiedene Experten dazu hört und
  • wie man dann ohne manipulative Eingriffe die Vielschichtigkeit unserer Wirklichkeit unvoreingenommen kommuniziert.

Ist sauschwer, insbesondere, wenn einem der Chefredakteur im Nacken hängt, dem der Investor bzw. die Regierung im Nacken hängt.

Muss aber trotzdem sein. Sonst sollte jemand nicht als Journalist arbeiten dürfen. Mach dann lieber einen eigenen Youtube-Kanal oder so.

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